Nach dem Ausbruch schlagen sich ein Harzer Förster und seine Freundin, einst DJane in der Dorfdisco, gemeinsam durch die Apokalypse. Doch als sie gebissen wird, endet ihre Liebe nicht, sondern nimmt eine grausame neue Form an: Er folgt ihr, schützt sie und hilft ihr sogar bei der Jagd auf Menschen. Als sie auf dem Brocken in die Hände einer Gruppe gerät, die aus dem Körperfett der Untoten Seife für den Wiederaufbau der Zivilisation herstellt, muss er ihr folgen. Dort wartet nicht nur ein makabrer Blick auf eine neue Ordnung, sondern auch eine letzte Entscheidung zwischen Liebe, Schuld und Menschlichkeit.
Robert Boehm
Robert Boehm, geboren 1994 im Südharz, lebt und arbeitet in Leipzig. Nach Studien in Medieninformatik und Medien- und Spielekonzeption widmet er sich literarischen und konzeptionellen Arbeiten an der Schnittstelle von Phantastik, Horror, Dystopie und Medienkultur. Seine Texte zeichnen sich durch atmosphärische Dichte, genreübergreifendes Erzählen und einen Blick für gesellschaftliche Bruchstellen aus.
Ausgewählte Veröffentlichungen: Anastasis (2016, Neuauflage 2021), Detox (2017), Walhalla brennt (als eigenständige Ausgabe 2020), Jenseits des Postmodernen. Die Geburt der Metatragödie (2020), Bernsteinfalter (2023) sowie die Kurzgeschichte „Kuckuck und Küken“ in der Anthologie Lauf oder Stirb der Zombie Zone Germany (2026).
